Motorische Ersatzoperation
Die motorische Ersatzoperation (auch Sehnentransfer genannt) ist ein operativer Eingriff, mit dem gelähmte Muskeln wieder beweglich gemacht werden können. Dabei wird die Sehne eines gesunden, noch gut funktionierenden Muskels an eine andere Stelle verlegt. So kann dieser Muskel die Aufgabe des gelähmten Muskels übernehmen. Zum Beispiel können bei einer sogenannten Radialislähmung – wenn Hand und Finger nicht mehr aktiv gestreckt werden können – Sehnen von der Beugeseite des Unterarms so umgesetzt werden, dass Hand und Finger wieder gestreckt werden können.
Ziel des Eingriffs ist es, die Beweglichkeit und Selbstständigkeit im Alltag möglichst gut wiederherzustellen.
