
Handchirurgie
Die Handchirurgie befasst sich mit Verletzungen, Krankheiten und Fehlbildungen der Hand. Aufgrund der differenzierten Anatomie der Hand und dem komplexen Zusammenwirken aller Strukturen hat sich die Handchirurgie als Spezialgebiet entwickelt, um die Einschränkung der Funktion der Hand nach Verletzungen oder Infektionen bei degenerativen Veränderungen und Erkrankungen möglichst auf ein Minimum zu reduzieren.
Aufgrund der Feinheit der Strukturen kommen hier die Lupenbrille und das Operationsmikroskop zum Einsatz. Die meisten planbaren Operationen können ambulant durchgeführt werden.

Wichtige Telefonnummern
Terminvergabe Sprechstunden
+49 2552 79-1644
Terminvergabe Privatsprechstunde
+49 2552 79-1404
Sekretariat Durchgangsarzt (D-Arzt-Verfahren)
+49 2552 79-4094
Gutachtenstelle
+49 2552 79-1404

Dr. med. Niklas Dellmann
Leitender Oberarzt
Leiter Sektion Handchirurgie
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Zusatzbezeichnung: Handchirurgie
Zusatzqualifikationen: Europäischer Facharzt für Handchirurgie/Fellow of the European Board of Handsurgeons
DGH Handexpertenzertifikat

Leistungsspektrum
Folgende Eingriffe werden durchgeführt:
- operative Versorgung nach komplexen Hand- und Fingerverletzungen (Osteosynthesen, Gelenkrekonstruktionen, Sehnen-, Nerven- und Gefäßnähte, plastische Hautverschlüsse, Lappenplastiken)
- Operation bei krankhaften Veränderungen im Bereich der Hand wie Strangbildung in der Hohlhand, Überbein, Sehnenkanalverengungen, Infektionen, Nervenkompressionssyndromen, Fehlbildungen
- minimalinvasive Operationsverfahren (Handgelenksspiegelung)
- Karpaltunnelsyndrom und weitere Nerveneinengungen. Hierbei handelt es sich um Störungen des Mittel- und Ellennervens im Hand- bzw. Ellenbogengelenksbereich auf Grund von Irritationen und Druckerhöhungen mit (häufig nur) nächtlichem Kribbeln und Schmerzen.
- Motorische Ersatzoperationen bei Nervenlähmungen: Lähmung von Speichennerv (Nervus radialis), Ellennerv (Nervus ulnaris), Mittelnerv (Nervus medianus) und Fußhebernerv (Nervus peronaeus)
- Operationen bei Spastiken der Hand
Schmerzhafte Verschleißerkrankungen der Gelenke (Handgelenk, Handwurzel, Finger, Daumen). Durch operative Maßnahmen können Funktionsverbesserungen, Schmerzlinderung oder Schmerzfreiheit erzielt werden:
- Verschleiß des Daumen-Sattelgelenks (Rhizarthrose)
- Prothesen für die Fingergelenke und das Sattelgelenk
- Gelenkversteifungen (Arthrodesen)
- Handgelenkspiegelung (Arthroskopie) Wiederanheftung des Meniskus im Handgelenk (TFCC Refixation).
- Knochenbrüche, Gelenkverletzungen, Fehlverheilte Knochenbrüche (Pseudarthrose)
- Verletzungen von Blutgefäßen und Nerven
- Defektdeckung von chronischen Wunden sowie Haut- oder Weichteiltumore der Hand, Narbenkorrektur
Behandlung von Verbrennungsfolgen an der Hand.
Chronische Schmerzen im Bereich der Gelenkknorren am Ellenbogen (außen wie innen) sind oft sehr störend und lange Zeit therapieresistent. Hier kann durch gezielte operative Maßnahmen bei Therapieresistenz Schmerzfreiheit erzeugt werden.
- Verkürzung der Elle
- Angeborene Fehlbildungen Zusammengewachsene Finger (Syndakytlie), Doppelfinger)
