Barrierefreiheit
Skip to main content

Zeit schenken, Nähe schaffen: Neues Ehrenamt in der Geriatrie

Das UKM Marienhospital sucht Menschen, die mit älteren Patientinnen und Patienten den Nachmittag verbringen möchten.

Steinfurt (UKM Marienhospital/kk). Am UKM Marienhospital entsteht derzeit ein neues ehrenamtliches Angebot im Bereich der Geriatrie und der geriatrischen Frührehabilitation. Gesucht werden Frauen und Männer aus der Region, die Freude daran haben, Zeit mit älteren Patientinnen und Patienten zu verbringen und den Klinikalltag durch persönliche Begegnungen zu bereichern.

Das Ehrenamt richtet sich an Menschen, die mit Gesprächen, Gesellschaftsspielen, kleinen musikalischen Beiträgen oder gemeinsamen Aktivitäten für Abwechslung im Krankenhausalltag sorgen möchten. Ob eine Partie „Mensch ärgere dich nicht“, das Vorlesen aus der Tageszeitung oder ein paar Lieder mit der Gitarre oder dem Akkordeon – vieles ist möglich. „Es geht darum, den Nachmittag gemeinsam zu gestalten und positive Erfahrungen zu schaffen“, erklärt der Leitende Arzt der Geriatrie, Christoph J. Konermann.

Gerade in längeren Krankenhausaufenthalten sind persönliche Kontakte ein wichtiger Teil des Wohlbefindens. Das neue Ehrenamt soll dazu beitragen, Begegnung und den Austausch im Klinikalltag zu fördern.

Unterstützt und begleitet werden die Ehrenamtlichen dabei von Jürgen Bedding, Teamleiter Pflege der Geriatrischen Frührehabilitation, und Christin Rape, Physician Assistant. Sie stehen als feste Ansprechpartner zur Verfügung, helfen bei der Auswahl geeigneter Patientinnen und Patienten, koordinieren Termine und geben praktische Anleitungen sowie Ideen für die gemeinsame Zeitgestaltung. Auch Krankenhausseelsorgerin Andrea Wesselmann ist in das neue Angebot eingebunden. Sie begleitet und unterstützt die Ehrenamtlichen in ihrer Aufgabe, bietet Raum für Austausch und steht insbesondere bei herausfordernden Situationen beratend zur Seite. 

„Ich freue mich sehr, dass unsere Patientinnen und Patienten durch das neue Angebot noch besser unterstützt werden“, betont Jürgen Bedding. Auch Christin Rape blickt der Zusammenarbeit positiv entgegen: „Wir möchten den Ehrenamtlichen eine gute Orientierung geben und sie dabei unterstützen, schnell Sicherheit in ihrer neuen Aufgabe zu gewinnen.“ 

Das Engagement ist werktags zwischen 15.30 und 17.30 Uhr vorgesehen, einem Zeitraum, in dem keine therapeutischen Behandlungen mehr stattfinden. Der Einsatz kann flexibel ein- oder zweimal pro Woche und vielleicht mal eine, mal zwei Stunden lang erfolgen. „Wir richten uns dabei ganz nach den zeitlichen Möglichkeiten unserer Ehrenamtlichen“, betont Konermann.

Vorkenntnisse im medizinischen Bereich sind nicht erforderlich. Unabhängig davon, welchen Beruf man früher ausgeübt hat, sind alle willkommen – insbesondere auch Menschen im Ruhestand, die ihre Zeit und Lebenserfahrung sinnvoll einbringen möchten. Neben dem Kontakt zu den Patientinnen und Patienten bietet das Ehrenamt auch die Möglichkeit, selbst Gemeinschaft zu erleben und Teil eines engagierten Ehrenamtsteams zu werden.

Interessierte können sich an das Sekretariat der Geschäftsführung, Telefon 02552-79-4052 wenden.